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documenta Halle

28.07.2012

Hier erwarteten wir die wichtigsten Kunstwerke der documenta. Die großen Räume in dem 1992 gebauten Gebäude sind für große Kunst prädestiniert. Es ist selbst schon ein Juwel.

Leider wurden wir, was die Kunst angeht, etwas enttäuscht.
Ganz besonders war nur das Video / Schattenspiel der indischen Künstlerin Nalini Malani.
Sie paart fruchtbar ihre technische Fertigkeit mit klarem künstlerischem Konzept und einem mitreisenden Klangteppich.

Im Raum waren fünf mannshohe rotierende Plexiglaszylinder an der Decke montiert. Auf die Wänden wurden Videos projiziert, die von den im Kreis wandernden Schattenbildern aus den Zylindern überlagert wurden.



Verlässlich gut waren auch noch die Malereien der 1925 geborenen grand dame Etel Adnan. Ihre Bilder sind durch stark farbige monochrome Flächen gekennzeichnet. Meist malt sie abstrakt, manchmal kann man / frau aber auch Dinge erkennen. Die späte Bekanntmachung ihrer Bilder auf der documenta ist eine späte Genugtuung für die Künstlerin.



Die restliche gezeigte Kunst war so lala.