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Pharaonen Oper

16.10.2009

S. lud mich zum Singspiel von Philip Glass  Echnaton in die Parochialkirche ein.
Es spielte das Filmorchester Babelsberg und den Chor bildete die Berliner Cappella.
Ich kannte Philip Glass als Komponisten der Musik von Koyaaniskatsi, einem quasi dokumentarischen Film über unsere Zivilisation aus dem Jahr 1982. Die eindringlichen und etwas monotonen Melodien illustrierten die Aufnahmen und sind in meinem haften Gedächtnis  geblieben.



Das Stück Echnaton beschreibt das Leben des Pharaon und seiner Frau Nofretete, ohne sich zu eng an den überlieferten Quellen zu orientieren.
Da kämpft der junge schöne Gottkaiser gegen böse Priester und wird am Schluss gestürzt. Die etwas kitschige Story hätte sicher auch Wagner gefallen.
Philip Glass untermalt den Gesang des Chores und der Solisten mit monotonen Klängen.




Leider konnte mich das Kunstwerk nicht mitreißen, die an Mantras erinnernden Tonfolgen wirkten schnell ermüdend.
Zusätzlich war der Klang in der Kirche nicht gut und Frecherweise hatten die Veranstalter nicht geheizt, was bei einem drei stündigen Aufendhalt nur in Decken gehüllt (verkauften sie für 10 €) zu ertagen war. Bei einem Eintrittspreis von 24 € etwas heftig.

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