05.01.2015
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| Foto: dskjph.de |
Zum 40. Jubiläum der
Deutsch-Skandinavischen Jugend-Philharmonie besuchte ich deren Konzert mit meiner Finnin in der Philharmonie.
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| Foto: dskjph.de |
Die Jugend-Philharmonie ist ein internationales temporäres Orchester das sich jährlich für zwei Wochen zur Deutsch-Skandinavischen Orchesterwoche in Berlin zusammenfindet. Das Erarbeitete präsentieren sie danach.
Der Leiter und Dirigent ist
Andreas Peer Kähler.
Weitere musikalische Beitragende waren der finnische Männerchor
Mieskuoro Euga, der
Berliner Knabenchor, die herausragenden GesangssolistInnen
Tuuri Dede Mezzosopran,
Simon Barrad Bariton und der finnische Bassist
Janne Saksala. Nicht zu vergessen der finnische Chordirigent
Visa Yrjöl, der das zweite Stück des Abends dirigierte.
Neugierig wie wir sind, besuchten wir vor dem Konzert eine Einführung. Der Referent war der Dirigent des Abends und der machte uns ordentlich Appetit auf das Konzert.
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| Foto: dskjph.de |
Das Programm des Abends:
1.
Gustav Mahler
Fünf Lieder aus
Des Knaben Wunderhorn.
Die in der deutschen Romantik unter dem Titel
Des Knaben Wunderhorn
entstandene Gedichtesammlung hat viele Komponisten inspiriert. Das
Orchester mit den beiden SängerInnen bewältigten diesen Teil
meisterlich.
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2. Andreas Peer Kähler
Sisua Perkele für Solo-Kontrabass, Schlagzeug und Männerchor Auftragswerk der Deutsch-Skandinavischen Jugend-Philharmonie, eine Uraufführung.
Manche ZuschauerInnen waren ob der modernen Musik und dem an DaDa gemeinendem Gesangstext ein wenig irritiert. Da uns der Komponist während der Einführung erzählt hatte, dass er kein Finnisch kann und
der Text aus Aufzählungen u.a. von Komponisten, Städten und Biersorten besteht fanden wir das eher amüsant. Bei diesem Teil des Konzerts waren der Chor, der Bassist und die Perkussion beteiligt.
3.
Jean Sibelius
Kullervo, symphonische Dichtung für Mezzosopran, Bariton, Männerchor und großes Orchester op. 7.
Die Geschichte dazu ist ein Teil des finnischen Nationalepos
Kalevala. Der Held wird als Kind versklavt, rächt sich und watet danach überwiegend in Blut. Dann vergewaltigt er eine Frau, die wie es sich herausstellt seine Schwester ist. Zum Schluss wirft er sich in sein Schwert. Tragik pur!
Hier war die Besetzung: Der finnische Männerchor mit Unterstützung des Berliner Knabenchores, das Orchester und die beiden GesangssolistInnen.
Besonders wenn der Männerchor sangen war die Musik sehr ergreifend.
Wieder mal ein Konzertabend der sich gelohnt hat.