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Hommage to Bill Evans

29.12.2013


Um den verstorbenen Pianisten Bill Evans zu ehren, versammelten sich vier Musiker im Schlot.

Der Drummer Andrea Marcelli und der Bassist Robin Draganinc waren mir aus anderen Formationen bekannt.
Als das Konzert begann, war der Ort komplett gefüllt.
J. + mir sagte die Musik sehr zu, besonders der Drummer und Bandleader stach durch sein fantasievolles Spiel heraus.

Salongeschichten

28.12.2013

Der Literatursalon Potsdamer Strasse veranstaltet regelmäßig musikalische Lesungen in historischen Orten der Gegend. Dieses mal war er in den Räumen des Restaurants P130 Mischkonzern zu Gast.
Dort wartet ein Steinway Flügel auf Pianisten.

In der ehemaligen juristischen Fachbuchhandlung gibt es jetzt arabisch orientierte Mittelmeerküche.
Wir waren leider satt, aber das Essen sah lecker aus und die EsserInnen putzten ihre Teller leer. Ein gutes Zeichen für die Qualität der Küche.

Innen wirkt das Restaurant sehr gemütlich und an den Wänden hing spannende grossformatige Kunst, unter anderem von Britta Reinhardt.


Der Musiker des Abends, Martin Daske, ist Komponist Moderner Musik und so musste der Flügel ein wenig unter ihm leiden. Meist spielte er Werke vom Laptop, nur selten war er im Inneren des Instruments zu Gange. Nun sind die Geräuschfolgen der Modernen Musik nicht für jeden / jede erträglich, so wurden schon vor seinem zweiten Set viele Stühle frei. Alles Weicheier!
Wer kein musikalisches Jammerläppchen ist, kann die von ihm geleitete Reihe "Unerhörte Musik" im BKA besuchen.
Im Anschluss wurden Geschichten über die in der Vergangenheit vorhandenen Salons im Kiez vorgetragen. Diesen Teil bestritten Sybille Nägele und Joy Markert.

Nuscheln ist doof

27.12.2013

Im Theaterstück Der General von Rene Pollesch geht es laut Programmheft um ewige Liebe und warum wir nicht ewig leben. Leider war die Tonqualität dürftig und der Inhalt kompliziert oder wie meine Begleiterin so schön sagte: "Wenn ich mal was verstanden habe, habe ich es nicht verstanden". Keine gute Voraussetzung für einen gelungenen Theaterabend in der Volksbühne.
Wir konnten nicht nachvollziehen, warum ein Regisseur es fertig bringt, seine SchauspielerInnen nuscheln zu lassen. Aber leider passiert auf der Bühne auch sonst nicht viel mehr, als dass geredet wird. Einzig ein herrlich originalgetreu gearbeiteter Panzer aus Kiefernholz und die Kostüme sind ein Highlight.

Die in hübschen Kostümen steckenden Hauptdarstellerinnen Lilith Stangenberg und Silvia Rieger bemühen sich dem Stück einen Sinn zu geben, doch die klugen Textbrocken, die Pollesch ihnen in den Mund legt, sind zusammenhanglos und bleiben erst recht wegen der schlechten Akustik unverständlich.
Zum Glück hatte ich Freikarten gewonnen. So hielt sich mein Ärger in Grenzen.

Kritiken der Anderen: Nachtkritik, Frankfurter Rundschau, Tagesspiegel,